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Erfolgreich am Hornberg

Naturschutzprüfung

Nein, nicht bei einer schwierigen Bergtour in den Alpen sondern in den heimischen, nicht allzu hohen Bergen konnte der Erfolg unter mancher Schweißperle errungen werden.

Im Rahmen der Naturschutztagung der Bergwacht Württemberg fand die Präsenzprüfung Naturschutz statt. Insgesamt 30 Prüflinge stellten sich, nach dem im Januar erfolgten theoretischen Teil, nun dem Themenbereich "Natur" auf dem Hornberg. Nach einem Rundgang durch das Naturschutzgebiet war anhand von ca. 20 Blättern das Wissen über Bäume und Sträucher mit ihren spezifischen Merkmalen gefragt. Unsere drei Prüflinge Sarah, Johannes und Martin (BW Stuttgart) hatten sich gut vorbereitet und waren somit erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch!

Der noch folgende notfallmedizinische Teil bildet nun den Abschluß der Prüfungsreihe. Sonniges Wetter bei der abschließenden Unterweisung im Sensenmähen durch den Dorfentwicklungverein Herdlinsweiler e.V., sorgte bei allen für Entspannung vom Prüfungsstress und schnittigen Ergebnissen.

Personensuche in Hürben

Gestürztes Kind bei Eselsburg

Die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen hatten um 19:27 Uhr die Meldung über ein verletztes Kind bei Eselsburg von der integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg erhalten. Nach vorliegender Information des Rettungsdienstes ist ein Jugendlicher an einem Waldhang bei Eselsburg gestürzt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Freunde des Verletzten ihn schon an einen von der Talstraße aus mit Fahrzeugen erreichbaren Waldweg bringen können. Durch die gute Zugänglichkeit war ein weiteres Einschreiten der Bergwachten nicht erforderlich und der Einsatz konnte auf der Anfahrt abgebrochen werden.
Der Junge wurde rettungsdienstlich versorgt und konnte anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Insgesamt waren 8 Bergwachtkräfte, DRK Rettungsdienst HDH, RTH Christoph 22 und die Polizei beteiligt.

Bild: Bergwacht Herbr.

Einsatzort: Eselsburg
Einsatzart: Sommerrettung
Bergwacht-Ortsebene: Herbrechtingen
Heidenheim
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 8
Einsatzdauer in Stunden: 2
Während der Arbeitszeit: nein
Beteiligte Organisationen: Rettungsdienst,
Rettungshubschrauber, Polizei
Fotos: BW Herbrechtingen

Off-Road unterwegs

In Stetten am kalten Markt fand ein Offroad Fahrtraining für Einsatzkräfte des Bergwacht-Landesvebandes statt. Was bietet sich hierzu besser an als das Gelände auf einem Truppenübungsplatz und so konnten die Allradfahrzeuge der einzelnen Ortsebenen einen Tag lang am Schräghang, steilen Auf-und Abfahrten, durch Wassergräben und über Schienen und Rinnen ihre geländetauglichkeit beweisen. In unterschiedlichsten Situationen hatten die Fahrer auch die Möglichkeit Funktion und Wirksamkeit der Sperren im Allradbetrieb zu testen. Vom VW-Bus 4Motion, MB Sprinter über Toyota Landcruiser, Mitsubishi Pickup und Quads hielten, im Gegensatz zu letztem Jahr, alle Fahrzeuge durch. Die letzte Fahrt des Tages führte in die Waschanlage auf dem Kasernengelände. Das Fazit der Teilnehmer war die Erkenntnis, das die Allradfahrzeuge mehr können als man dachte und eine umsichtige Fahrweise im Gelände sehr wichtig ist.

Winterliche Verhältnisse beim Sommerlehrgang

Ganz nach dem Motto der Bergwacht: “Zu jeder Zeit, bei jedem Wetter, in jedem Gelände“ fand der Ausbildungstag des Landesverbandes für die technischen Leiter "Bergrettung Sommer" auf der Alb bei tiefsten winterlichen Verhältnissen statt. Die Teilnehmer der insgesamt 19 Ortsebenen trainierten am Reußenstein bei Schnee und Kälte mit der Gebirgstrage und verschiedensten Rettungsmitteln, welche für Einsätze in den Fahrzeugen vorgehalten werden. Im Laufe des Tages machte einigen doch die Kälte zu schaffen. Die Motivation blieb trotz allem positiv da auch bei einem realen Einsatz auf die äußeren Gegebenheiten keine Rücksicht genommen werden kann.

Kurzfristiger Liftbetrieb am Albuch

Wer hätte das gedacht? Sonntagnachmittag, 13 Uhr, der Albuch-Skilift in Aufhausen startet durch. Diesen Winter nun schon zum zweiten mal und das immer sehr kurzfristig. Der ebenfalls kurzfristige Liftdiensteinsatz unsererseits gestaltete sich dann doch bei sonnigen aber kalten Wetterverhältnissen und den überschaubaren Massen an Skifahreren recht ruhig.

Bergwacht zum Anfassen

Die Bergwachtgruppen aus Heidenheim und Herbrechtingen stellten am Outdoortag ihre geländegängigen Allradfahrzeuge und die Gebirgstrage mit Zubehör in der Heidenheimer Innenstadt aus. Weitere Rettungsorganisationen, wie THW, Feuerwehr oder die Rettungshundestaffel präsentierten sich ebenfalls auf dem Rathausplatz. Letztere kamen mit ihren Vierbeinern auf einen Fototermin vorbei. Das Wetter an diesem Tag, an den sich auch ein verkaufsoffener Sonntag anschloß, war leider sehr kalt und auf den Höhen der Alb lag sogar Schnee. Dementsprechend war die Besucherresonanz. Tagsüber waren aber doch einige Fragen interessierter Besucher rund um die Fahrzeuge, Ausrüstung und zur Bergwacht im speziellen von den Rettungskräften zu beantworten.

Arbeitseinsatz bei Frühlingswetter

Bei kühlem aber trockenem, sonnigen Wetter konnten die Bergwachthütte, Grillstelle und das Umfeld für die anstehende Hüttenöffnung am 10. April vorbereitet werden. Viele Hände halfen an diesem Vormittag z.B. Zäune auszubessern, Hecken zu schneiden, die Innenräume der Hütte zu putzen oder die randvoll mit Asche gefüllte Feuerstelle wieder benutzbar herzurichten. Die anstehende Wiederbelebung der Hütte nach zwei Jahren des Stillstandes soll am oben genannten Termin, der aber noch wetterabhängig ist, erfolgen. Ab Karfreitag wird die Binsteinhütte an Sonn -und Feiertagen bis Anfang Oktober von 9.30 Uhr geöffnet sein.

Digital unterwegs

Der Digitalfunk wird bei den Rettungsorganisationen realisiert. Bernd Gröner und Steffen Miller vom DRK bildeten 12 Teilnehmer der Einsatzgruppe in den dafür notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen aus.

Die Bergwacht Württemberg rüstete ihre Fahrzeuge in den Ortsebenen schon im Vorfeld um und stattete die Einsatzgruppen mit digitalen Handfunkgeräten aus.

Das sich hier nicht alles so einfach darstellt und stetiger Umgang mit den Funkgeräten erforderlich sein wird zeigte sich am Ausbildungsabend deutlich. Am Samstag folgte die Funkpraxis. In und um Herbrechtingen überprüfte man die Erreichbarkeit per Funk an verschiedensten Orten. Hier überzeugte die Qualität des Digitalfunks. War im bisherigen Analogfunk das Netz nicht immer flächendeckend verfügbar zeigte sich im Digitalfunknetz eine sehr gute Verbindung und Verständigungsqualität von jedem Standort. Außerdem bestand die Möglichkeit unterschiedliche Betriebsarten ausgiebig zu testen die man dann z.B. bei der Sanitätsbetreuung des Eselsburgertal Laufes umsetzen kann. Im Mai soll die Einführungsphase im Rettungsdienst beginnen.

Jugendgruppe

Naturschutz stand im Mittelpunkt

Jugendgruppe

Erster Gruppenabende in 2022

Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluß

Der bei Oberstdorf stattgefundene letzte Prüfungsteil der Bergrettungsprüfung Winter beendete für 17 Teilnehmer der Bergwacht Württemberg ihre ca. dreijährige Ausbildungszeit in Theorie und Praxis. Einen ganzen Tag waren die Einsatzkräfte am Söllereck unter den kritischen Augen der Landesprüfer gefordert. Unter anderem mußten sie auf der Skipiste unterschiedlichste Schwungtechniken exakt beherrschen und eine Patienten-versorgung mit Abtransport im Akja durchführen.

Im theoretischen Teil waren Fragen zur Schneekunde, Beurteilung der Lawinengefahr, Organisation der Verschüttetensuche und elektronischen Suchgeräten (LVS-Gerät) zu beantworten. Sven Wiesner bestand auch diese letzte Hürde mit Erfolg.

Die Bergwacht Herbrechtingen gratuliert ihrem Kameraden Sven ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!

Nächtliche Personensuche bei winterlichen Verhältnissen

Um 01:05 Uhr wurden die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen von der DRK-Leitstelle Ostalb zur Unterstützung einer groß angelegten Suchaktion angefordert. Ein 69 Jahre alter Mann sei zu Fuß unterwegs gewesen und nicht nach Hause zurückgekehrt. Zuletzt gesehen wurde er am Vortag um 17:45 Uhr in einem Wohngebiet in Giengen an der Brenz. Aufgrund der Wetterlage befürchtete die Polizei und Angehörige eine Gesundheitsgefahr für den Mann.

Den Bergwachten wurde ein Suchgelände im Steilhang zugeteilt, da bereits dort eingesetzte Rettungshundeteams aufgrund der Ausgesetztheit des Geländes nicht alle Stellen erreichen konnten. Leider blieb diese Aktion erfolglos. So wurde der Suchradius in nordwestlicher Richtung erweitert und zusätzlich um die Bärenhöhle ergänzt.

Der Einsatz für die insgesamt 10 Bergwachtkräfte wurde um 05:05 Uhr erfolglos eingestellt.

Beteiligte Organisationen:

LST Augsburg, KIT HDH, RHS Schwäbisch Gmünd DRK/MHD, RHS Heidenheim, BRH/DRK, Bergwacht Heidenheim, Bergwacht Herbrechtingen, RHS Göppingen DRK, RHS Göppingen JUH, RHS Rems Murr DRK, RK HDH 50/11-1, RK HDH 52/26-1, RK HDH 51/19-1, RK HDH 51/26-1, RK HDH 51/31-1, HDH 1. EE
LM Betreuung und Logistik, FLZ Ulm 1, RK HDH 63/19-1, RHS Göppingen BRH, HER Ellwangen 21/10, ANT HDH 61/10-1, JOH OAK 76/77-2, HER Ellwangen 45/24, RK HDH 52/25-2, RHS BRH Ulm, THW Ellwangen Trupp UL / Drohnen, DRK Bereitschaft Hürben, HDH SEG Betreuung Akut Heidenheim, DRK Bereitschaft Giengen, Bereitschaft Niederstotzingen, ANT HDH 61/77-1, RHS Heidenheim BRH/DRK Technische Ortung / Drohnen, DRK HDH
Fachberater Presse

Bild: BW Herbr.

Einsatzort: Giengen/ Lonetal/ Bärenhöle
Einsatzart: Sucheinsatz
Bergwacht-Ortsebene: Herbrechtingen/ Heidenheim
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 10
Einsatzdauer in Stunden: 6
Während der Arbeitszeit: ja
Beteiligte Organisationen: Rettungshubschrauber/ Rettungshunde/ Drohnen
Fotos: Bergwacht Herbrechtingen

Liftdienst am Albuch

Aufgrund der "guten" Schneelage haben die Betreiber des Albuch-Skiliftes am Freitag beschlossen den Lift zu öffnen. Für uns bedeutete das unseren Sanitätsdienst aufzunehmen und den Gruppenabend auf der Skipiste mit Übungseinheiten zu verbringen. Gertrud, unser Side by Side, durfte dabei nicht fehlen. Die Fahrbarkeit unter winterlichen Bedingungen mußte ja ausprobiert werden. Der Grip der groben Bereifung war nicht schlecht doch auch nicht ganz zufriedenstellend um überall im Gelände souverän durchzufahren.

Gruppenabende ab sofort wieder online

Höhenluft geschnuppert

Im Wald nahe der Rettungsstation trainierten  16 Mitglieder der DRK Rettungshundestaffel Heidenheim mit der Bergwacht intensiv das Ablassen und Aufziehen am Seil mit und ohne Hund. Auch wenn es nur wenige Meter in die Höhe ging kam Anfangs bei manchen ein mulmiges Gefühl auf das aber in kürzester Zeit verflogen war. Hintergrund war der Umgang mit Gurt und Hundegeschirr und die Gewöhnung an die Höhe. Trotz widriger Wetterverhältnisse und dem nicht alltäglichen Übungszenario hatten alle Beteiligten auf zwei und vier Beinen an diesem Nachmittag sichtlich viel Spaß. (Siehe Bilder Bergwacht bei Facebook)